Frühlingserwachen
Frühlingssonne wunderbar
sie schickt uns einen warmen Gruß
Mobilität mit Blütenduft
per Fahrrad oder auch zu Fuß
Tipps und Wissen bieten wir
mit Poesie und Kompetenz
so geht’s und rollt’s vor Ort dahin
das ist der MOBILOTSIN Sinn
Wir sind die Beratungseinheit der LNVG und sagen Danke fürs Lesen! Und wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.
Zweitägige Qualifizierung am 10. und 11. Juni 2026
So wird der Weg zur Schule sicherer
Einen sicheren Schulweg ermöglichen und Kinder zu selbstständigen Verkehrsteilnehmenden machen, dafür braucht es Expertinnen und Experten in den Kommunen und Landkreisen. Mit der „Qualifizierung Koordinatorinnen und Koordinatoren kommunales Schulisches Mobilitätsmanagement“ werden praktische Kenntnisse zum Thema vermittelt. Die Teilnahme an der zweitägigen Fortbildung in Hannover ist kostenlos.
Es geht um drei Handlungsfelder:
- Kinderfreundliche und barrierefreie Gestaltung von „Kinder-Wegen“ zu Fuß, mit Rad oder ÖPNV - Infrastruktur und Verkehrsregelung
- Altersgerechte Vermittlung von Verkehr und Mobilität und Mobilitätsbildung
- Bildung von Netzwerken, Schulmobilitätsplänen und Partizipation
Die Qualifikation vermittelt das nötige Wissen und die Werkzeuge, um ein kommunales Netzwerk für Schulisches Mobilitätsmanagement in Gemeinden, Städten und Landkreisen aufzubauen und nachhaltig zu begleiten. Die zentrale Aufgabe dieses Prozesses besteht darin, gemeinsam mit lokalen Akteuren eine Strategie für das Schulische Mobilitätsmanagement auf kommunaler Ebene zu entwickeln.
Die Fortbildung findet am 10. und 11. Juni in Hannover statt. Als erfolgreicher Abschluss der Qualifizierung gilt die Dokumentation eines „Workshops Schulisches Mobilitätsmanagement“ in der Kommune oder dem Landkreis der Teilnehmenden. In dem Prozess werden die Teilnehmenden von Patinnen und Paten aus dem Bündnis „Sichere und Nachhaltige Schulwege“ unterstützt. Die Kosten für die Qualifizierung werden vom Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und der Landesunfallkasse Niedersachsen übernommen. Die Kosten für die Übernachtung sind selbst zu tragen.
Schulisches Mobilitätsmanagement
„Kinder, die selbständig sind, sind gesünder“
Janika Ducks kümmert sich bei der MOBILOTSIN um das Thema Schulisches Mobilitätsmanagement. Aber was ist das überhaupt? Und für welche Kommunen ist das interessant?
Frau Ducks, was ist Schulisches Mobilitätsmanagement?
Es geht darum, den Schulweg sicher zu gestalten, so dass alle gut ohne Auto oder Elterntaxi zur Schule kommen können.
Gibt’s dafür nicht Schulbusse?
Die sind natürlich wichtig, aber nicht jede Schülerin oder jeder Schüler muss Bus fahren. Zu Fuß gehen, Rad oder Roller fahren ist ebenfalls wichtig, auch das muss sicher gestaltet sein. Übrigens: Kinder und Jugendliche, die selbständig unterwegs sind, sind gesünder und können sich im Unterricht besser konzentrieren.
Gibt es Kommunen, die die angebotene Qualifizierung nicht brauchen?
Ziel der Fortbildung ist es, Koordinatorinnen oder Koordinatoren auszubilden, die ein lokales Bündnis Schulisches Mobilitätsmanagement ins Leben rufen. Jede Kommune kann eine Koordinatorin oder einen Koordinator für Schulisches Mobilitätsmanagement gebrauchen. Es hilft, wenn eine Person bei diesem Thema den Hut aufhat und das koordiniert. Auch wenn es dazu bereits erste Ansätze gibt, hilft die Qualifizierung bei der weiteren Entwicklung.
Klingt, als müsse extra ein Verwaltungsposten geschaffen werden.
Nein! Die Aufgabe können alle übernehmen, die z.B. aus den Zuständigkeiten für Bildung, Schule oder Verkehr kommen. Und sie werden mit der Aufgabe auch nicht allein gelassen. Aus dem landesweiten Bündnis für sichere und nachhaltige Schulwege wird den Teilnehmenden eine Patin oder ein Pate an die Seite gestellt, die sie unterstützen.
Welchen fachlichen Hintergrund haben die Paten?
Sie kommen von den Mitgliedern des Bündnisses, haben Erfahrung im Thema und in der Begleitung der Arbeit. Wichtig: Patin oder Pate werden aus einem anderen Ort kommen. So erhalten sich die Patinnen und Paten eine gewisse Distanz, das bringt mehr Impulse für die konkrete Arbeit.
MOBILOTSIN-online am 12. März 2026
Thema Fahrrad
Zwei Aspekte rund ums Radfahren sind Thema der kommenden Ausgabe von MOBILOTSIN-online: Automatische Zählstellen für Radfahrende können mit ihren Daten bei der Verkehrsplanung helfen. Außerdem gibt’s einen Einblick in die „Fahrradoffensive“ der Region Hannover.
Über 50 Fahrradzählstellen liefern in Niedersachsen Daten an die Verkehrsmanagementzentrale in Hannover. Die Daten sind öffentlich zugänglich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Transparenz und Planungsentscheidungen. Jan Mrozek, Technischer Sachbearbeiter für Radverkehrsthemen bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, gibt Einblicke in die praktische Umsetzung und Nutzung der gewonnenen Daten.
Dr. Helene Grenzebach von der Region Hannover stellt die "Fahrradoffensive" der Region Hannover vor. Ziel des Projektes ist es, Personen an das Radfahren heranzuführen, die es bisher nicht können. In Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und sozialen Trägern erhalten Kommunen zum Beispiel die Möglichkeit, kostenlose Fahrradkurse anzubieten. Die Fahrradoffensive richtet sich speziell an vulnerable Gruppen (Kinder, Ältere, Migrationserfahrene, Beeinträchtigte, Armutsgefährdete), sie soll so soziale Teilhabe sichern.
MOBILOTSIN-online findet am Donnerstag, 12. März 2026, von 10 bis 11:30 Uhr statt. Dabeisein ist kostenlos.
Bis 20. März bewerben: Fußverkehrs-Checks starten
Land trägt Kosten für zehn Kommunen
Wir gehen wieder richtig Fuß! Zehn Kommunen in Niedersachsen bekommen von uns kostenlose Fußverkehrs-Checks. Wir liefern gratis das Komplettpaket, beauftragen Planungsbüros und koordinieren Abläufe. Die Mittel stellt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen zur Verfügung.
Bewerbungsschluss ist der 20. März 2026. Worum geht’s in den Kommunen? Sie können prüfen, wie sich die Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger bei ihnen verbessern lassen. Dabei geht es unter anderem darum, ob Fuß- oder Überwege barrierefrei sind. Auch wird zum Beispiel deutlich, ob vielleicht wichtige Wegeverbindungen oder Straßenbeleuchtungen fehlen oder ob sich der Weg zur Bushaltestelle besser gestalten lässt.
Note 1,8 für Lehrgang
Kompakte Infos zur Fortbildung
Mit der Note 1,8 haben die Teilnehmenden unseren vergangenen „Lehrgang Kommunales Mobilitätsmanagement“ bewertet. Die nächste Fortbildung startet im Juni, es sind noch Plätze frei.
Handel und Gewerbe vor Ort stärken, Fördergelder sichern, Lebensqualität verbessern – unser neuntägiger Lehrgang zeigt, wie das mit der Mobilitätswende gelingen kann. Die Fortbildung startet im Juni. Mehr Informationen dazu gibt es am 16. März bei „MOBILOTSIN-online: der Lehrgang Kommunales Mobilitätsmanagement kurz erklärt“. Mitarbeitende von Kommunen aus der Region Hannover und Kommunen aus dem Verbandsgebiet des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) können dort einen Zuschuss über die Hälfte der Kosten beantragen.
Die Teilnahme an der Info-Veranstaltung via Webex ist kostenlos.