Newsletter | 28.01.2026 M

Note 1,8 - neue Angebote in unserem Lehrgang

„Ihrem Ortskern fehlt Mobilität für alle? Testen Sie MOBILOTSIN allround!“ Oder: „Sie wollen mehr Nahverkehr? Sie brauchen MOBILOTSIN direkt!“ So könnten sie klingen, unsere Werbespots für den Lehrgang Kommunales Mobilitätsmanagement kurz vor der Tagessschau.

Allerdings, auf die teure Werbung können wir verzichten. Unser Lehrgang ist ein Top-Produkt, das regelmäßig die Schulnote 2 und besser bekommt. Im Juni startet der nächste Lehrgang. „5 Gründe, sich anzumelden“ haben wir Ihnen deshalb unten prägnant zusammengefasst. Waren Sie schon dabei? Wenn Sie jemanden kennen, dem der Lehrgang helfen könnte, dann leiten Sie diesen Newsletter gern weiter.

Welche Bedeutung das Thema hat, untermauert jetzt die Metropolregion Hamburg, sie gründet das Kompetenzcentrum Mobilität. Unsere neue Kollegin Irina Reeker wird für Niedersachsen mit anfassen.
Noch ein Terminhinweis: Schon an diesem Freitag, 30. Januar, von 10:00 bis 12:00 Uhr findet unser Online-Seminar zur Sicherheit für Rad- und Fußverkehr statt. Mitmachen ist kostenlos. Details finden Sie unten, hier ist die Abkürzung zur Anmeldung.

Wir sind die Beratungseinheit der LNVG und sagen Danke fürs Lesen! Und wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Lehrgang Kommunales Mobilitätsmanagement

5 gute Gründe, sich anzumelden

Im Juni startet der nächste Lehrgang Kommunales Mobilitätsmanagement. Wir nennen fünf Gründe, warum Beschäftigte aus Gemeinden, Städten und Landkreisen jetzt mitmachen sollten. Übrigens: Die Fortbildung eignet sich für neue und erfahrene Mitarbeitende.

 

Grund 1:

Schulnote 1,8. So haben die 16 Teilnehmenden des letzten Lehrgangs die Fortbildung bewertet. Gelobt wurde unter anderem, dass sich Teilnehmende mit vielen verschiedenen Qualifikationen austauschen konnten. Auch die Mischung der Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis kam an.

 

Grund 2:

Für den Anfang: Die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in der Fortbildung haben positiv hervorgehoben, dass der Lehrgang einen breiten Überblick über das Thema Mobilität und die Einflussmöglichkeiten von Verwaltungen bietet. Speziell genannt wurden dabei ÖPNV und die Möglichkeit, Fördergelder für die Kommune zu akquirieren.

 

Grund 3:

Für Profis: Wie sich Veränderungsprozesse („Change“) in Verwaltungen anstoßen lassen, stieß bei berufserfahrenen Teilnehmenden auf Zustimmung. Auch die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen vertiefend über konkrete laufende Projekte auszutauschen, wurde als Pluspunkt gewertet.

 

Grund 4:

Kostenlose Zusatzangebote: Absolventinnen und Absolventen bekommen jetzt ein neues kostenloses Angebot für die Zeit nach dem Lehrgang, so genannte Mikrotrainings. In Kleingruppen mit maximal sieben Teilnehmenden werden konkrete Fragen der Teilnehmenden behandelt. Für 2026 sind drei Themen geplant:
 

-Kommunales Mobilitätsmanagement (KMM): Was bedeutet es für meine Kommune und wie finde ich meine Rolle?

-Kolleginnen und Kollegen gesucht: Wie finde ich in der Verwaltung Mitstreitende für die Mobilitätswende?

-Kommunalwahl 2026: Was bedeutet das für meine Arbeit am Thema Mobilitätsmanagement?

 

Grund 5:

Mehrwert auf Dauer: Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs bekommen unbeschränkten Zugang zu unserer Austauschplattform. Dort sind kollegiale Diskussionen möglich. Dritte, also etwa Beratungs- oder Verkehrsunternehmen, bleiben draußen.
 

Günstige Teilnahmegebühr und Fördermöglichkeit

Die Teilnahmegebühr für die neuntägige Fortbildung ist günstig.

-    Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus niedersächsischen Kommunen/Institutionen 2.190,- EUR (inkl. Mwst)
-    Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen/Institutionen außerhalb von Niedersachsen 2.390,- EUR (inkl. Mwst)

Kommunen aus der Region Hannover können einen Zuschuss zu den Kosten für den Lehrgang beantragen: Das Mobilnetzwerk übernimmt anteilig pro Kommune die halben Lehrgangskosten in Höhe von 1.095 €. Informationen zu diesem Zuschuss erhalten Sie bei Melanie Saraval, 0511/616 - 2 3410, E-Mail: Melanie.Saraval@region-hannover.de.

Kommunen aus dem Verbandsgebiet des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) haben die Möglichkeit, einen Zuschuss zu den Kosten des Lehrgangs zu erhalten. Der ZVSN unterstützt die Teilnahme von jährlich bis zu neun Kommunen der Landkreise Göttingen (ohne Stadt Göttingen), Holzminden und Northeim mit der Übernahme der halben Lehrgangskosten in Höhe von 1.095 €. Informationen zu diesem Zuschuss erhalten Sie bei Stephan Börger, 0551/389 48-14, E-Mail: stephan.boerger@zvsn.de

Neue Kollegin bei der MOBILOTSIN

Irina Reeker verstärkt das Team

Von der Musik zur Mobilität – Irina Reeker ist seit Januar neue Mitarbeiterin bei der MOBILOTSIN. Sie wird für Niedersachsen das neue Kompetenzcentrum Mobilität (KCM) in Hamburg unterstützen.

„Ich habe in Lüneburg Kulturwissenschaften studiert, eigentlich hatte ich geplant, einen Schwerpunkt bei Musik zu setzen“, sagt Reeker, „aber dann habe ich ein Geografie-Seminar belegt und fand das viel spannender.“ Und so stand am Ende des Studiums ein Master in Hannover, Thema der Abschlussarbeit: „Integrierte Flächennutzungs- und Verkehrsplanung“. Berufliche Stationen der 34-Jährigen waren unter anderem DB Regio und die Klimaschutzagentur Region Hannover. Für die LNVG und die MOBILOTSIN wird Reeker beim KCM in Hamburg angesiedelt sein. Diese länderübergreifende Einrichtung wird mit einem Team aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein nachhaltige Mobilitätsangebote für Betriebe und Schulen innerhalb der Metropolregion Hamburg fördern. Das KCM soll gezielt vorhandene Angebote der Länder ergänzen.

Reeker will mit dem Wechsel zur MOBILOTSIN einen weiteren beruflichen Schwerpunkt setzen. „Ich möchte mich auf Mobilität fokussieren.“ Dabei ist sie übrigens auch darauf vorbereitet, dass es in diesem Themenfeld nicht immer auf leichten Routen vorangeht. „Ich klettere gerne. Es macht mir Spaß, den richtigen Weg zu finden.“  

Sicherheit für Fuß- und Radverkehr

Online-Seminar am Freitag, 30. Januar

Experten aus Norddeutschland stellen ihre Ansätze vor, wie Kommunen die Sicherheit für Rad- und Fußverkehr verbessern können. Dazulernen, Fragen stellen, diskutieren. Das bietet unsere Reihe MOBILOTSIN-online. Die Teilnahme via Webex ist kostenlos.

„Wir bieten dir drei Blickwinkel auf das Thema Rad- und Fußverkehr“, sagt Victoria Kemper von der MOBILOTSIN. Das Online-Seminar findet an diesem Freitag, 30. Januar, von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Diese Aspekte werden besprochen:

„Mehr Sicherheit durch Abstand” heißt das Projekt, das Volker Alberts (Stadt Aurich) vorstellt. Berufsschülerinnen und Berufsschüler bauen Sensoren, die den Abstand zwischen Fahrrad und Auto beim Überholen messen. So sammelt die Stadt Daten.

Mit welchen Querungshilfen lässt sich die Sicherheit besonders verbessern? Till Zeyn (Stadt Kiel) zeigt Beispiele aus der Praxis.

Eric Siegmund, (Landesverkehrswacht Niedersachsen) erläutert „Fit mit dem Pedelec" - ein Training für Einsteiger und Fortgeschrittene.