Kommende Veranstaltung

Wissen teilen, Zukunft gestalten – Fachkongress für nachhaltige Mobilität in Niedersachsen 2026

Kalender 03.11.2026 | 09:00 bis 16:30 Uhr
Mapmarker 30167 Hannover | Werkhof, Schaufelder Straße 11
Das Bild zeigt eine Veranstaltung von oben. Es sind Stuhlreihen zu sehen, auf den Stühlen sitzen Menschen. Zwischen den beiden Stuhlreihen ist ein Gang. Das Publikum schaut nach vorne, vorne auf der Bühne ist eine Referentin zu sehen. vor ihr ist eine Leinwand abgebildet, die die Präsentation der Referentin zeigt.
 

Mehr MOBILOTSIN geht nicht: Am 3. November 2026 in Hannover heißt es erneut  „Wissen teilen, Zukunft gestalten – Fachkongress für nachhaltige Mobilität in Niedersachsen“.

Sie möchten Ihre Kommune zukunftsfähig machen und den Weg zu einer nachhaltigen Mobilität aktiv mitgestalten? Dann sollten Sie unseren großen MOBILOTSIN-Fachkongress  in zweiter Runde nicht verpassen! Lassen Sie sich von zahlreichen Praxisbeispielen inspirieren.

Die MOBILOTSIN-Fachtagung bringt Akteure der Mobilität in Niedersachsen zusammen – ob Bürgermeister, Stadt- und Verkehrsplanerinnen, Klimaschützer oder Politikerinnen. Nutzen Sie die Veranstaltung, um sich mit anderen niedersächsischen Mobilitätsakteuren zu vernetzen. Wir bieten die Plattform, um neue Perspektiven zu gewinnen und Wissen zu erweitern.

Programm

Es finden am Vormittag und Nachmittag insgesamt neun Sessions (Themen-Haltestellen) auf drei Linien statt. Sie können an drei Themen-Haltestellen teilnehmen.

 

Begrüßung

Claudia Fricke, MOBILOTSIN / LNVG

Das Bild zeigt ein Portaitfoto von Claudia Fricke, Bereichsleitung MOBILOTSIN / LNVG

Grußworte

Dr. Christoph Wilk, Abteilungsleiter Verkehr, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen

Christian Berndt, Geschäftsführer Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH

Einstieg mit Norbert Krause

Norbert Krause, krauses Projektdesign

Erster Stopp an den Haltestellen

Linie A1 - Onboarding statt Verwaltungsakt

In Troisdorf ankommen - das Neubürgerpaket. Daniel Euler, Stadt Troisdorf

Die Entwicklung des Troisdorfer Neubürgerpakets zeigt neue Wege auf und macht die Vielfalt städtischer Angebote von Kultur bis Infrastruktur transparent und zugänglich. Die Präsentation dokumentiert die Entstehung dieses Angebots und illustriert den Weg vom reinen Verwaltungsakt zum erfolgreichen Onboarding. Bürgerinnen und Bürger bekommen mit dem Neubürgerpaket der Stadt im Rhein-Sieg-Kreis zum Beispiel Informationen und praktische Tipps, um sich besser in der Stadt einleben zu können. Das reicht von der Anmeldung über Angebote der Stadtbibliothek bis hin zur Mobilität. Auch eine interaktive App, mit der die Innenstadt erkundet werden kann, gehört dazu.

Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Daniel Euler, Stadt Troisdorf.

Linie B1 - Beteiligungsverfahren und Partizipation

Dialog statt Dauerkonflikt – Akzeptanz schaffen durch Beteiligung. Melanie Saraval, Mobilnetzwerk, Region Hannover und Imke Thiele, Stadt Seelze

Beteiligungsverfahren und partizipative Ansätze bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven, Interessen und Erfahrungen frühzeitig in Planungsprozesse einzubinden und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht bei dem Vortrag die Zusammenarbeit zwischen dem Mobilnetzwerk der Region Hannover und den Regionskommunen sowie die Frage, wie eine solche Kooperation dazu beitragen kann, Beteiligungsprozesse gemeinsam erfolgreich zu gestalten und weiterzuentwickeln. Ergänzt wird der Vortrag durch praxisnahe Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aus der Planung und Umsetzung von Beteiligungsprozessen.

Das Bild zeigt ein Selfie von Melanie Saraval, Region Hannover
Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Imke Thiele, Stadt Seelze

Linie C1 - Sicherheit im ÖPNV stärken, Bewusstsein schärfen

Lüneburg entwickelt Awarenesskonzept. Mareike Harlfinger-Düpow, LK Lüneburg

Beleidigungen, sexuelle Belästigung und rassistische Gewalt beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und des Fahrpersonals im ÖPNV. Der Landkreis Lüneburg entwickelt deshalb ein Awarenesskonzept in Zusammenarbeit mit vielen Akteuren, zu denen auch die Polizei gehört. Was soll erreicht werden? Hauptanliegen ist, das Bewusstsein für Grenzverletzungen zu schärfen, damit sich in problematischen Situationen anwesende Personen gegenseitig unterstützen. So soll im ÖPNV ein Raum entstehen, in dem sich alle sicher fühlen. Verwirklicht werden soll dies unter anderem durch Unterstützungsangebote für Fahrgäste und Schulungen des Fahrpersonals.

Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Mareike Harlfinger-Düpow, Leitung des Fachdienstes Mobilität des Landkreises Lüneburg .

Zweiter Stopp an den Haltestellen

Linie A2 - Bürgerbeteiligung auf digitalem Weg

Vortrag 1:
Das Beteiligungstool „Wegedetektiv“. Christoph Marquardt, MOBILE ZEITEN

Der Vortrag beleuchtet das Beteiligungstool „Wegedetektiv“ für die (Gesamt-)Mobilitätsplanung. Dabei stehen intermodale Zusammenhänge und die smarte Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel im Fokus.

Vortrag 2:
Praxisbeispiel Netzüberplanung im Landkreis Hameln-Pyrmont.
Holger Waldhausen, Öffis Nahverkehr Hameln-Pyrmont GmbH

Das Praxisbeispiel aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont zeigt die digitale Netzüberplanung als Teil einer umfassenden Gesamtstrategie. Dabei beleuchtet der Vortrag die Ausgangslage, die Zusammenarbeit mit externen Planern, die Einbindung der Öffentlichkeit sowie die konkreten Ergebnisse und weitere Schritte.

Das Bild zeigt ein Foto von Christoph Marquardt, MOBILE ZEITEN. Im Hintergrund ist eine Treppe zu sehen.
Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Holger Waldhausen, Öffis Nahverkehr Hameln-Pyrmont GmbH.

Linie B2 - Nachbarschafts-Carsharing im LK Emsland

Carsharing in Ergänzung zum öffentlichen Angebot. Michael Kuiter, LK Emsland

Vorstellung der ersten Erkenntnisse aus dem bis vergangenen November laufenden Projekt „Nachbarschaft bewegt“ als Ergänzung zum öffentlichen Carsharing. Seit gut drei Jahren bietet der Landkreis Emsland ein kreisweites Carsharing-Angebot mit E-Autos an. Die Flotte ist auf über 30 Fahrzeuge angewachsen und wird von der mobileeee GmbH aus Frankfurt betrieben. Mit dem Projekt „Nachbarschaft bewegt“ ermöglicht der Landkreis Emsland, das Carsharing in geschlossenen Nutzergruppen kostengünstig zu erproben. Nachbarn oder auch Unternehmen nutzen gemeinsam ein Fahrzeug. Das bedeutet: Keine weiten Wege zur nächsten Carsharing-Station und keine öffentliche Nutzung durch unbekannte Personen.

Das Bild zeigt ein Foto von Michael Kuiter, LK Emsland. Im Hintergrund ist eine Steinwand eines Hauses abgebildet.

Linie C2 - Mobilitäts-App für die Stadt Achim

Digitale Plattform für betriebliches Mobilitätsmanagement. Stefanie Schleef, Stadt Achim, und N.N., Bauhaus-Universität Weimar

„Moin mobil“ ist die neue Mobilitäts-App in der Stadt Achim und dem Flecken Ottersberg, die vorhandenen Mobilitätsangebote sinnvoll verknüpft. So sollen möglichst viele Menschen Zugang zu diesen Angeboten bekommen. Über eine einzige App erhalten NutzerInnen Zugang zu öffentlichem Bikesharing mit klassischen Rädern, E-Bikes und Lastenrädern, digital gesteuerten, witterungsgeschützten und kostenlosen Fahrradabstellanlagen, einem integrierten Mitfahrmodul für Fahrgemeinschaften und einem durchgängigen Anreiz- und Belohnungssystem für nachhaltige Wege.
Außerdem ist die die App ein wichtiger Baustein für Kommunen auch im betrieblichen Mobilitätsmanagement und als Instrument für die Wirtschaftsförderung.

Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Stefanie Schleef, Stadt Achim.

Dritter Stopp an den Haltestellen

Linie A3 - Was bringt kostenloser ÖPNV?

Erfahrungen und Wirkungen aus Oldenburg. Prof. Dr. Christian Grotemeier, Hochschule RheinMain, und Sebastian Bührman, Stadt Oldenburg

Kostenfreier ÖPNV gewinnt in Europa an Bedeutung. Beispiele finden sich unter anderem in Porto, Belgrad, Luxemburg und Tallinn. Auch in Deutschland erproben Städte entsprechende Angebote. In Mainz gilt seit Juli 2024 der „0-Euro Samstag“. In Oldenburg gibt es seit Januar 2025 das Angebot „SEB - samstags einfach Bus fahren“. 2026 erfolgte eine Erweiterung auf die verkaufsoffenen Sonntage. Beide Angebote wurden sehr umfassend wissenschaftlich evaluiert.
Die Linie stellt die Erfahrungen und Evaluationsergebnisse aus Mainz und Oldenburg vor und ordnet sie in die europäische Entwicklung ein. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert, welche Potenziale kostenfreie ÖPNV-Angebote für Städte und Gemeinden in Niedersachsen haben und wie sie etwa zur Förderung von Klimaschutz, Tourismus und Einzelhandel eingesetzt und finanziert werden können.

Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Prof. Dr. Christian Grotemeier, Hochschule RheinMain.
Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Sebastian Bührmann, Stadt Oldenburg.

Linie B3 - Mobilitätsangebote für Kommunen im Rhein-Erft-Kreis

Mobilitätswende im Zusammenspiel von Kreis und Kommunen. Andreas Falkowski, Rhein-Erft-Kreis

Der Rhein-Erft-Kreis ist Aufgabenträger für den ÖPNV. Der neue Nahverkehrsplan (NVP) 2025–2035 geht über die normalen ÖPNV-Inhalte deutlich hinaus. Er zeigt auch, in welchen weiteren Bereichen die Kreisverwaltung und das kreiseigene Verkehrsunternehmen die Kommunen auf dem Weg zur Mobilitätswende unterstützen. Hierzu zählen ÖPNV-ergänzende Mobilitätsangebote wie ein Fahrradmietsystem und ein On-Demand-Angebot, ein Mobilstationskonzept sowie ein Konzept für öffentliche Ladeinfrastruktur. Auch viele Maßnahmen des Mobilitätsmanagements gehören dazu. Wie das mit knappen Personalressourcen und knappen öffentlichen Haushalten gelingen kann, wird Thema des Vortrags und der Diskussion sein.

Das Bild zeigt ein Foto von Andreas Falkowski, Rhein-Erft-Kreis.

Linie C3 - Mobilitätsworkshop mit Norbert Krause

Workshop. Norbert Krause, krauses Projektdesign
In einem praxisnahen und interaktiven Workshop geht es um neue Ideen für nachhaltige Mobilität.

Das Bild zeigt ein Foto von Norbert Krause von krauses Projektdesign,der auf einer Bühne steht. In der rechten Hand hält er Moderationskarten.

Keynote

Matthias Riegel, töchter&töchter Beratungsgesellschaft mbH

Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Matthias Riegel, töchter&töchter Beratungsgesellschaft mbH

Endnote

Claudia Fricke, MOBILOTSIN / LNVG

Das Bild zeigt ein Portraitfoto von Claudia Fricke, MOBILOTSIN / LNVG
 

Impressionen vom Fachkongress 2025