In der zweiten Ausgabe von MOBILOTSIN-online im August widmen wir uns den Konzepten Shared Space und Begegnungszonen.
Das städtebauliche Konzept "Shared Space" (übersetzt als gemeinsamer Raum) zielt auf ein gleichberechtigtes und harmonisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf eine gemeinsamen Fläche ab. Durch den Verzicht auf Verkehrsschilder, Lichtsignalanlagen und Fahrbahnmarkierungen soll der öffentliche Straßenraum dabei sicherer und lebenwerter gestaltet werden.
Eine baulich und verkehrsrechtlich konkrete Umsetzung dieses Ansatzes ist die vor allem in der Schweiz und Österreich verbreitete „Begegnungszone“. Hier nutzen alle Verkehrsteilnehmenden die Straße gleichberechtigt. Das heißt, dass Zufußgehende in der Regel Vorrang haben, sie dürfen jeodch den Rad- und motorisierten Individualverkehr nicht behindern.
Die Landershauptstadt Düsseldorf hat dieses Konzept mit dem Pilotprojekt "Nachbarschaftszonen" aufgegriffen.
Laura Groß, die Fußverkehrsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf stellt das Pilotprojekt, die Nachbarschaftszone am Paulusplatz vor und gibt Einblicke in die Umsetzung und die ersten Ergebnisse des Projekts. Um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen, wurden sie im Rahmen von interaktiven Workshops aktiv in die Gestaltung der Begegungszone miteinbezogen. Das passende Motto des Pilotprojekts lautet daher „Wege für alle“.
Die Veranstaltung ist kostenlos!
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!